Hilfe bei Problemen mit der Rufnummernportierung
Wenn Ihre Rufnummernmitnahme (Portierung) zu MKTH nicht wie erwartet funktioniert (z. B. Anschluss nicht erreichbar, falsche Ansage, verspäteter Übergang), können Sie mit den folgenden Schritten systematisch prüfen, wo das Problem liegen könnte.
1. Prüfen: Wann sollte die Portierung stattfinden?
Kontrollieren Sie in Ihren Unterlagen von MKTH (z. B. Auftragsbestätigung), zu welchem Datum die Rufnummernportierung geplant ist. Vergleichen Sie dieses Datum mit dem Vertragsende beim bisherigen Anbieter, sofern Ihnen das vorliegt. Liegt das geplante Portierungsdatum in der Zukunft, ist eine eingeschränkte Erreichbarkeit vor diesem Termin normal – die Nummer liegt dann noch beim Altanbieter.
Merke: Die Rufnummernportierung erfolgt in der Regel am Tag des Vertragsendes beim Altanbieter oder zum beauftragten Termin – davor ist MKTH für diese Nummer noch nicht „zuständig".
2. Ist die Rufnummer grundsätzlich erreichbar?
Rufen Sie Ihre eigene Rufnummer testweise von mindestens zwei verschiedenen Anschlüssen an (z. B. Mobilfunk und ein anderer Festnetzanschluss). Notieren Sie, was jeweils passiert:
- Freizeichen, aber niemand geht ran
- Besetztzeichen
- Ansage „Teilnehmer nicht erreichbar" / „nicht vergeben"
- Ansage vom bisherigen Anbieter (z. B. „Ihr Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar")
Hinweis:
- Erhalten Sie eine Ansage des Altanbieters, liegt das Problem häufig noch im Bereich des bisherigen Providers bzw. im Portierungsprozess.
- Erhalten Sie eine neutrale Netzansage („nicht vergeben", „zurzeit nicht erreichbar"), kann ein Fehler in der Portierung oder im Routing vorliegen.
3. Eingehende und ausgehende Anrufe getrennt testen
Prüfen Sie, ob die Störung bei eingehenden Anrufen, bei ausgehenden Anrufen oder bei beiden Richtungen auftritt.
Testen Sie dafür nacheinander:
- Eingehende Anrufe: Lassen Sie sich von einem anderen Anschluss (z. B. Mobilfunk, anderer Festnetzanschluss) auf Ihre Rufnummer anrufen und notieren Sie, was passiert (Freizeichen, Besetzt, Ansage, gar keine Verbindung).
- Ausgehende Anrufe: Rufen Sie von Ihrem Anschluss aus verschiedene Ziele an (z. B. Handy, Festnetz, andere Vorwahl) und prüfen Sie, ob Sie überall Verbindungen aufbauen können und wie die Qualität ist.
Notieren Sie, ob die Störung nur bei eingehenden Anrufen, nur bei ausgehenden Anrufen oder bei beiden auftritt.
Hinweis:
- Probleme nur bei eingehenden Anrufen deuten häufig auf ein Routing- oder Portierungsproblem der Rufnummer hin.
- Probleme nur bei ausgehenden Anrufen können auf eine Einschränkung oder Fehlkonfiguration am Anschluss oder am Endgerät hindeuten.
- Treten die Probleme in beiden Richtungen auf, ist meist eine grundsätzliche Störung oder ein Anschlussproblem wahrscheinlicher.
4. Funktioniert Ihr Anschluss bei MKTH grundsätzlich?
Prüfen Sie, ob Ihr Internet- bzw. Telefonanschluss bei MKTH ansonsten normal funktioniert (z. B. Internetverbindung stabil, andere Rufnummern funktionieren).
Falls Sie mehrere Rufnummern haben, testen Sie, ob andere Nummern (falls vorhanden) korrekt funktionieren.
Interpretation:
- Wenn der Anschluss bei MKTH generell nicht funktioniert, kann ein generelles Anschlussproblem vorliegen – das ist dann keine „reine" Portierungsstörung.
- Wenn andere MKTH-Rufnummern funktionieren, ist die Störung eher auf die betroffene portierte Nummer begrenzt.
5. Datenabgleich: Stimmen Ihre Vertragsdaten?
Portierungsaufträge können abgelehnt oder verzögert werden, wenn die Daten beim Altanbieter nicht exakt zu den Angaben bei MKTH passen.
Prüfen Sie – soweit möglich – folgende Punkte:
- Name/Firma beim Altanbieter vs. bei MKTH (z. B. „Müller" vs. „Mueller", Ehegatte statt eigene Person, Firmenzusätze).
- Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) – insbesondere bei Umzug.
- Rufnummer(n): Stimmen die angegebenen Nummern exakt mit der bisherigen Rufnummer überein (inkl. Vorwahl)?
- Falls vorhanden: Kundennummer/Vertragsnummer beim Altanbieter korrekt angegeben?
Wenn Sie Unterlagen des bisherigen Anbieters (Rechnungen, Vertragsbestätigungen) haben, vergleichen Sie die dortigen Angaben mit Ihren MKTH-Auftragsunterlagen. Abweichungen können ein Hinweis darauf sein, warum eine Portierung ins Stocken geraten ist.
6. Verhalten am Tag der Portierung
Am Portierungstag kann es in einem gewissen Zeitfenster zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen, während die Rufnummer vom Altanbieter zu MKTH „umgeschaltet" wird.
Achten Sie auf Folgendes:
- Gab es eine Unterbrechung von einigen Minuten/Stunden, nach der die Erreichbarkeit wiederhergestellt war?
- Oder besteht die Störung dauerhaft (über viele Stunden bzw. länger als einen Tag)?
Faustregel:
- Kürzere Unterbrechungen am Portierungstag sind technisch bedingt und normal.
- Hält eine Störung deutlich länger an, sollte MKTH den Portierungsstatus und das Routing genauer prüfen.
7. Checkliste für die Kontaktaufnahme zu MKTH
Bevor Sie den Support kontaktieren, notieren Sie idealerweise:
- Ihre Kundennummer bei MKTH.
- Die betroffene Rufnummer (inkl. Vorwahl).
- Name des bisherigen Anbieters und – falls bekannt – Ihr Vertragsende dort.
- Das von MKTH genannte Portierungsdatum, falls bereits mitgeteilt.
- Seit wann genau tritt die Störung auf? (Datum/Uhrzeit)
- Was passiert bei Testanrufen von verschiedenen Anschlüssen?
- Tritt die Störung bei eingehenden, ausgehenden oder beiden Arten von Anrufen auf?
- Funktionieren andere Dienste (Internet, andere Rufnummern) bei MKTH normal?
Mit diesen Informationen kann der technische Support die Ursache deutlich schneller eingrenzen – etwa ob der Altanbieter die Nummer noch nicht freigegeben hat, ob es ein Routingproblem gibt oder ob am Anschluss selbst etwas nicht stimmt.
Kontakt und Erreichbarkeit der MKTH
Wenn Sie trotz dieser Schritte Probleme mit der Rufnummernportierung haben oder unsicher sind, unterstützt Sie der Kundenservice von MKTH gern persönlich.
Sie erreichen MKTH:
- über das Online-Meldeformular
- per E-Mail: info@mkth.net
- telefonisch unter: +49 7742 9744000
Der Service steht Ihnen montags bis freitags von 07:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung.
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